21. November 2010
TASSO-Newsletter
Familie Schriek wollte sich eigentlich nur ein Feuerwerk von ihrem Garten aus ansehen. Hund Otto tollte durch den nicht eingezäunten Garten. Der Krach des Feuerwerks muss den vierjährigen Berner Sennenhund derart erschreckt haben, dass er plötzlich die Flucht ergriff. “Ich konnte es erst gar nicht glauben, dass er wirklich abgehauen ist, denn wir haben ihn von Welpenbeinen an, und das hat er noch nie gemacht”, erinnert sich Frau Schriek an den besagten Abend. Den ganzen Abend und die Nacht hindurch suchte die Familie nach Otto, doch er blieb verschwunden. Wie die Geschichte weitergeht, lesen Sie auf… http://www.tasso.net/Vermisst-Gefunden/Erfolgsstories?accno=1 © Copyright TASSO e.V. Kommentieren Newsletter abbestellen Impressum Datenschutz Spenden
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20. Oktober 2010
Tierschutzorganisationen fordern jetzt gesetzliches Verbot Historische Chance nicht verpassen! Ein Hund zum Schnäppchenpreis ohne Rücksicht auf seine Gesundheit: Das muss jetzt auch gesetzlich verboten werden, fordern die Tierschutzorganisationen Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) und TASSO e.V. Im Rahmen ihrer großangelegten Kampagne “Wühltischwelpen – nein Danke!” haben sie eine Online-Petition beim Deutschen Bundestag gegen den unseriösen, gewinnorientierten Handel mit Hundewelpen eingereicht. Handel ist dabei das An- und Verkaufen von Hunden mit dem Ziel der Gewinnmaximierung. Es geht bei der Petition nicht um seriöse Züchter. Bis zum 25. November 2010 werden 50.000 Unterschriften benötigt. Wenn diese 50.000 Stimmen zusammenkommen, wird der Antrag im Petitionsausschuss des Bundestages angehört. Eine historische Chance, das unsägliche Leid der Hundewelpen zu beenden und den unseriösen Vermehrern das Handwerk zu legen! Die drei Tierschutzorganisationen bitten daher alle Tierfreunde, die Resolution zu unterzeichnen, auch wenn das Anmeldeverfahren auf der Seite des Deutschen Bundestages ein paar Minuten Zeit kostet. Ziel muss es sein, dass ein Hund nicht länger wie eine Ware behandelt wird. Das skrupellose Geschäft mit dem unseriösen Hundehandel erreicht inzwischen Gewinnspannen wie der Zigaretten- oder Drogenschmuggel. Schätzungsweise 500.000 Hundewelpen werden jährlich nach Deutschland transportiert und gutgläubigen Käufern in Zeitungsanzeigen und besonders im Internet zu Dumpingpreisen angeboten. Überwiegend in Pappkartons oder aus dem Kofferraum, auf Parkplätzen, Tankstellen und Wochenmärkten, werden die Welpen aus Osteuropa zum Schnäppchenpreis angeboten. Die Welpen sind oft nur wenige Wochen alt, viel zu früh von der Mutter getrennt, halb verhungert, häufig krank und ohne die notwendigen Impfungen. Die Folgen sind dann horrende Tierarztrechnungen, um den Hund zu retten. Geltendes Tierschutzrecht und tierseuchenrechtliche Bestimmungen sind den skrupellosen Händlern dabei vollkommen egal. Die Einschleppung gefährlicher Seuchen, wie beispielsweise Parvovirose, Staupe oder Herzwürmer nehmen sie billigend in Kauf. Bitte unterzeichnen Sie gemeinsam mit allen Tierfreunden bis zum 25. November 2010 die Resolution: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14310 Verbreiten Sie den Newsletter großflächig, vor allem in den gängigen Social Media Netzwerken und in Foren! Jeder Hund, den wir so retten können, ist es wert!
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20. August 2010
Schon 20 Grad Celsius können tödlich sein! Mit der Kampagne “Hund im Backofen” kämpfen die Tierschutzorganisation TASSO e.V. und die Online-Community dogspot.de für mehr Verständnis für Hunde im Auto. dogSpot – mit über 300.000 Mitgliedern die größte Hunde-Community im deutschsprachigen Raum – unterstützt die Aktion als Partner von TASSO. Trotz Temperaturen von über 30 Grad Celsius finden sich immer wieder Autofahrer, die ihren Wagen in praller Sonne parken – mit dem Hund auf dem Rücksitz. “Dabei reichen schon Außentemperaturen von 20 Grad, um bei direkter Sonneneinstrahlung das Innere des Wagens in wenigen Minuten auf über 50 Grad aufzuheizen”, erklärt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. “Für den Hund bedeutet das akute Lebensgefahr.” Zur Aufklärung hat TASSO auch dieses Jahr Plakate und Infokarten produziert, die Tierfreunde an “neuralgischen Orten” wie Parkplätze an Supermärkten, Zoos oder Vergnügungsparks platzieren können. “Das Material ist kostenlos und kann unter www.tasso.net bestellt werden”, sagt McCreight und empfiehlt denjenigen, die einen apathisch wirkenden, stark hechelnden Hund in einem geparkten Auto entdecken, einen Anruf bei der Polizei. Außerdem sollte der Besitzer ausfindig gemacht werden, beispielsweise durch einen Ausruf in den angrenzenden Geschäften oder über die Verantwortlichen von Zoos und Parks. “Die Polizeibeamten werden hoffentlich eine Scheibe des Wagens einschlagen und den Hund befreien”, so McCreight. Die Kosten für den Einsatz müsse nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (AZ 12 A 10619/05) der Hundebesitzer tragen. “Außerdem kann er mit einer Anzeige wegen Tierquälerei rechnen”, gibt der TASSO-Chef zu bedenken. Ist der Hund endlich befreit, sollte man sehr behutsam mit ihm umgehen und ihn keinesfalls beispielsweise mit kaltem Wasser überschütten. Dr. Rolf Wilcken von der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher empfiehlt feuchte Umschläge an Beinen und Pfoten. Durch die Verdunstung des Wassers werde die Körpertemperatur des Hundes schnell gesenkt. Eiskaltes Wasser sei auch fürs Trinken tabu. “Wenn der Hund überhaupt noch in der Lage ist, Wasser aufzunehmen, sollte dies temperiert sein”, rät Wilcken. Ein Besuch beim Tierarzt sei in jedem Fall notwendig. “Hier kann der Flüssigkeitsverlust durch Infusionen schnell ausgeglichen werden.” Sehen Sie unter www.tasso.net, was bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur im Auto passiert. Unterstützen Sie die Aktion “Hund im Backofen” auch auf dogspot.de und tauschen Sie sich mit anderen Hundefreunden aus.
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13. August 2010
Vorsicht Telefonabzocke! Aus aktuellem Anlass warnt TASSO vor betrügerischen Anrufern, die Spendengelder abkassieren wollen. Die Abzocker gehen wie folgt vor: Man habe doch vor drei Jahren eine Unterschrift gegen Tiertransporte geleistet, und jetzt wäre es doch an der Zeit, eine Spende zu leisten oder die Patenschaft für ein Tier zu übernehmen. Jüngst haben sich die Anrufer unter dem Namen TASSO gemeldet, aber auch andere Tierschutzorganisationen blieben in der Vergangenheit nicht verschont. TASSO-Tipp: Nie am Telefon die Bankverbindung oder Kreditkartennummer für Spendenzwecke angeben! Wie erkennen Sie Betrüger? Seriöse Tierschutzvereine wie TASSO, Bund gegen Missbrauch der Tiere, Deutscher Tier- und Naturschutz, Deutscher Tierschutzbund und viele andere rufen nie an, um Spenden am Telefon zu sammeln. Anrufer müssen zu Werbezwecken eine Nummer auf dem Display übermitteln. Sie machen sich bei Nichteinhaltung strafbar. Sehen Sie keine Nummer im Display, sofort auflegen. Unseriöse Anrufer werden oft aggressiv, wenn sie nicht sofort ans Ziel kommen. Einschüchterungsversuche mit den Worten „Wenn nicht, dann…“ sind ein Indiz für Unseriösität. Unseriöse Anrufer wollen nicht zurückgerufen werden. Im Zweifelsfall zum Test einfach mal die Frage stellen, ob man zurückrufen kann. Was können Betroffene tun? Bitte melden Sie sich bei TASSO unter presse@tasso.net. Wir werden die Fälle sammeln und gegebenenfalls zur Anzeige bringen.
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10. August 2010
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Rumäne rettet einen Straßenhund und muss sterben
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| Weil er einen Straßenhund vor Schlägen eines Mannes retten wollte, musste Adrian Priscu (50) qualvoll sterben. Der in Brasov wohnhafte Rumäne hörte am Samstag aus seiner Wohnung Wimmerlaute eines Hundes vor seinem Fenster. Von dort konnte er beobachten, wie ein Mann grundlos und brutal auf einen Straßenhund einschlug. Sofort eilte er dem Hund zu Hilfe. Zunächst kam es zu lautstarken Wortgefechten zwischen den beiden Männern, gefolgt von einem Handgemenge, bei dem der Täter Adrian Priscu mit einer Flasche so heftig am Kopf traf, dass dieser das Gleichgewicht verlor und zu Boden fiel. Der Täter verletzte Adrian Priscu daraufhin mit einer Glasscherbe der Flasche derartig an der Brust, dass das Opfer wenige Minuten später an den Folgen der Stichverletzung starb. Der von Nachbarn zu Hilfe gerufene Krankenwagen konnte Priscu nicht mehr reanimieren; er starb noch am Unfallort. Die Polizei verhaftete den Täter und brachte ihn in Untersuchungshaft. Zu dem Täter wurden bisher in der rumänischen Presse keine Angaben gemacht. “Zivilcourage und Humanität sind nicht nur rumänische Themen wie jüngste Berichterstattungen auch in Deutschland immer wieder beweisen“, äußert sich Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO zu dem tragischen Vorfall. “Dem Mann gebührt meine Hochachtung; der Familie mein tief empfundenes Mitgefühl“, so McCreight weiter. Der ETN, TASSO und der Bund gegen Missbrauch der Tiere werden diese Woche in Brasov, der zweitgrößten Stadt in Rumänien, eine Pressekonferenz geben und zu einem humanen Miteinander zwischen Mensch und Tier aufrufen. |
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1. Juni 2010
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Bürgermeister in Bals/Rumänien dankbar für erneute deutsche Hilfe |
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| Während die Regierung in Bukarest gerade über einen Gesetzesentwurf berät, der das erneute massenweise Töten von Straßenhunden im ganzen Land legalisieren soll, geht der Bürgermeister von Bals – Madalin Ady Teodosescu – andere Wege. 172 Hündinnen, 94 Rüden, 22 Katzen und 14 Kater wurden in nur 10 Tagen in der kleinen Stadt kastriert. Möglich wurde die Aktion nicht nur, weil das dreiköpfige Team vom Tierärzte Pool rund um Thomas Busch bis zum Umfallen operiert hat und die AGILA Haustierversicherung aus Hannover zusammen mit TASSO die Kastrationen finanziell ermöglicht hat. Möglich wurde sie vor allem, weil der Bürgermeister der Stadt die Idee der Tierschützer vor Ort voll und ganz unterstützt. “Castrate and Release” bedeutet Hilfe durch Selbsthilfe durch Kastrieren der Tiere und Aussetzen in der gewohnten Umgebung. Teodosescu hatte die Hilfsaktion der Deutschen zum wiederholten Mal lange vorbereitet und die Bevölkerung mit Plakaten dazu aufgerufen, ihre Haustiere kastrieren zu lassen. Für Rumänien, einem Land in dem das Töten der Hunde vielleicht schon bald wieder befürwortet werden könnte, eine revolutionäre Einstellung zum Thema Straßenhunde. Das Beispiel “Bals” zeigt, dass man seine Tiere nicht massenweise grausam töten muss, um das Problem der unzähligen Straßenhunde zu lösen. Die Verantwortlichen vor Ort haben erkannt, dass man andere Wege gehen kann und Bals wird irgendwann die erste Stadt Rumäniens ohne Straßenhunde sein.
Bilder und Berichte zur Kastrationsaktion: www.tieraerzte-pool.de
Danksagung an Bürgermeister Teodosescu: primaria@bals.ro |
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2. Mai 2010
Ab 20 Grad Celsius wird das Auto zur tödlichen Falle –
Erfolgreiche Aktion “Hund im Backofen” auch 2010!
Jahr für Jahr sterben im Sommer immer wieder Hunde qualvoll im Auto, weil den Besitzern die Gefahren nicht bewusst sind. Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur wird das Auto zur Hitze-Falle für einen eingesperrten Hund. Das Autoinnere kann sich bei steigenden Temperaturen schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen! Dabei reichen schon wenige Minuten aus, um den Hund dann in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Auch ein Fenster, das nur einen Spalt offen ist, kühlt nicht ausreichend! Hunde und Katzen regulieren den Wärmeaustausch über Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an. Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind: Unruhe, eine weitherausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf.
TASSO hatte letztes Jahr die Aufklärungs-Aktion “Hund im Backofen” gestartet, an der sich über 8.000 Menschen beteiligten. Mehr als 600.000 kostenlose Informationskarten zum Verteilen wurden angefordert. Helfen Sie mit, andere Hundehalter zu informieren. Fordern Sie jetzt unser kostenloses Informationsmaterial mit Tipps zur ersten Hilfe bei Hitzschlag zum Verteilen an. Beobachten Sie einen Hund in einer Notsituation im Auto, zögern Sie nicht, die Polizei zu rufen!
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27. Februar 2010
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Presse-Mitteilung
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Kampagne Wühltischwelpen – nein Danke!
Immer mehr Betroffene melden sich |
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Schon jetzt schlägt die Kampagne “Wühltischwelpen – nein Danke!” hohe Wellen. Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN), TASSO e.V. und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) hatten die Aktion im Dezember 2009 gemeinsam gestartet. Laut TASSO berichteten bisher rund 100 Betroffene von ihren Erfahrungen mit unseriösen Hundehändlern. Über 2300 Menschen hätten das Informationsmaterial angefordert und etwa 100.000 Informationskarten verteilt. Die überwältigende Resonanz der Betroffenen zeige, dass sich der Welpenhandel für viele unseriöse Züchter zu einem lukrativen Geschäft entwickelt hat. Daher werden die drei Tierschutzorganisationen ihre Aufklärungsarbeit in den nächsten Monaten verstärkt fortführen.
“Es ist erschreckend, mit welcher Skrupellosigkeit die unseriösen Züchter vorgehen”, kommentieren ETN, TASSO und der bmt die erste Auswertung der Erfahrungsberichte. “Das Mitleid und die Tierliebe der Menschen wird von gewissenlosen Händlern ausgenutzt, um Profit zu machen – auf Kosten der Tiere, aber auch der Menschen, die ihren Welpen leiden und sterben sehen.” Denn einhellig berichten die Betroffenen auf der Homepage von TASSO von kranken Tieren, die langwierig, aber erfolglos von den Tierärzten behandelt wurden. Sarah G. schreibt: “… Meine Hündin ist jetzt 7 Monate und todkrank, und ich bin am verzweifeln.” Und ein anderer Betroffener berichtet: “Ich habe es damals auch gemacht, und dann war der Welpe voll mit Würmern und Flöhen und starb kurze Zeit später. Man hat mir gesagt er wäre 9 Wochen alt, dabei war er laut Tierarzt gerade ein paar Tage alt, viel zu früh vom Muttertier weg.”
Neben dem Verlust des Tieres haben offenbar alle Tierhalter zudem hohe Tierarztkosten zu beklagen, die die durch den vermeintlich günstigen Preis beim Kauf des Rassewelpen gesparte Summe um ein Vielfaches übersteige. Ein Mitarbeiter eines Zoofachgeschäfts bestätigt die Erfahrungen der Tierschützer: „Bald wöchentlich erscheinen zur Zeit Kunden mit Welpen kleiner Rassen. Auf Nachfrage geben die Leute als Alter meist 4-6 Wochen an, haben keine Ahnung von der Ernährung, und meist sind sie über das Internet an den Hund gekommen. Meine Kollegen und ich sind jedesmal entsetzt und versuchen den Leuten klar zu machen, dass sie damit diesen Handel forcieren. Die Antworten sind meist: war günstig, tat mir so leid, Papiere brauche ich nicht usw. Manche dieser Hunde sehen schon krank aus, und wir versuchen alles, die Leute sofort zum Tierarzt zu schicken.“
ETN, TASSO und bmt erneuern angesichts dieser erschreckenden Berichte ihren Appell, keine Welpen zu Schnäppchenpreisen zu kaufen und sich vor dem Kauf genau über die Herkunft des Tieres zu informieren. Auch Mitleid, so die Tierschutzorganisationen, sei ein schlechter Ratgeber beim Kauf von Tieren. Worauf Interessenten beim Kauf eines Hundes achten sollten, haben ETN, Tasso und bmt in einem Positionspapier zusammengefasst. Es findet sich, zusammen mit weiteren Informationen, auf den Websites der drei Organisationen.
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Frankfurter Str. 20 - 65795 Hattersheim - Germany
Telefon: +49 (0)6190 93 73 00 - Telefax: +49 (0)6190 93 74 00
Email: info@tasso.net - Website: www.tasso.net
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24. Februar 2010
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Kostenloser Tierarztservice bei TASSO
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Was tun, wenn die Katze unter Niereninsuffizienz leidet, der Hund unerklärlich viel Fell verliert oder der Hamster verhaltensauffällig ist? Das TASSO Tierärzte-Team Dr. Anette Fach, Marcus Lewitschek und Christian Bank stehen allen Tierhaltern mit ihrer langjährigen Erfahrung zu tiermedizinischen Fragen auf www.tasso.net gerne zur Seite. Der im September 2009 ins Leben gerufene Service ist für einen ersten fachlichen Ratschlag oder eine Zweitmeinung gedacht. Er ersetzt auf gar keinen Fall die Untersuchung des Tieres beim eigenen Tierarzt.
Besuchen Sie uns auf www.tasso.net wenn Sie selbst eine Frage zur Gesundheit Ihres Tieres haben oder wenn Sie das Thema Tiermedizin grundsätzlich interessiert.
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27. Dezember 2009
Es war Anfang November 2009 als mich mein Frauchen morgens nach Steinsberg zur Hundepension Döhren brachte. Ich konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen, dass ich 4 Wochen hier bleiben darf.
Es ist ja irgendwie doch noch mein 2. Zuhause, denn ich bin schließlich hier geboren und habe mein erstes Lebensjahr und so manche Urlaube hier verbracht. Frauchen sagte dann ganz leise zu Detlef meinem alten Herrchen, dann bis in 4 Wochen. Das hab ich gehört und mich tierisch gefreut, Frauchen habe ich das natürlich nicht gezeigt sonst wäre sie bestimmt traurig gewesen. Ich konnte jetzt mit meinen alten Kumpels spielen oder nur abhängen und hier gibt es ja auch was zu fressen, das hat sich ja nicht geändert. So vergingen die ersten Tage, nach 10 von denen stand plötzlich und unerwartet mein Frauchen im Hof und meinte ich solle mitkommen.
Ich hab mich natürlich in Labi-Manier gefreut (Bin Frauchen fast ins Gesicht gesprungen) Darüber war mein altes Frauchen natürlich nicht begeistert, sie meinte nur, meine guten Sitten seien den Bach runter gegangen.
Mein Frauchen ist mit mir dann ziemlich weit gefahren und dann kamen wir an einem schönen Hotel an. Wir sind zum Empfang und ich wurde stürmisch begrüßt die hatten sogar Leckerlies für mich. Dann kam auch noch mein Herrchen und ich habe mich wieder in Labi-Manier gefreut.
Aber irgendwas war merkwürdig, hier waren viele Leute die im Rollstuhl gesessen haben oder so ein komisches Teil vor sich her schoben, später habe ich erfahren, dass man das Teil Rollartor nennt.
Wo war ich hier nur, ein normales Hotel konnte dies nicht sein. Frauchen erklärte mir dann auf dem Zimmer das, das hier eine Parkinson-Klinik sei. Also war bellen und knurren verboten, aber das versteht sich ja von selbst, ich bin ja schließlich eine erwachsene Labradorhündin und für diese Zwecke ideal geeignet. Abends sind Frauchen und ich dann wieder nach Hause, habe schon dacht das ich wieder nach Steinsberg soll (was ja auch toll gewesen wäre).Nein, wir haben nur zu Hause geschlafen und sind am nächsten Tag wieder zu Herrchen und dann habe ich erfahren das ich die restliche Zeit des Klinikaufenthaltes bei Herrchen und Frauchen bleiben durfte. Ich bin natürlich stolz durch die Klinik gelaufen und habe mich von meiner Schokoladenseite gezeigt. Jeder der mich streicheln wollte, durfte dies tun,
denn ich bin ja auch keine gesundheitliche Gefahr für die Patienten, werde schließlich alle 3 Monate und nach jedem Pensionsaufenthalt entwurmt und geimpft bin ich auch, meine Tierärztin bekommt mich auch regelmäßig zu sehen. Es war richtig schön so von allen bewundert zu werden.
Die Pfleger, Krankenschwestern und die Ärzte fanden mich wohl auch nett, keiner hat sich über mich beschwert.
Die Patienten haben sich über mich gefreut und meine freundliche und liebenswerte Art genossen. Ich glaube ich habe bei vielen Leuten ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Ich hatte sogar beim Chef der Mucki-Bude mein Lekerli-Depot, er war immer ganz begeistert, wenn ich mich höflich für die Leckerlis bedankt habe. Er hat die Hand an sein Ohr gelegt und ich habe gebellt, natürlich ganz leise, damit ich niemand störe oder einen Schrecken einjage.
Die Nachtschwester hat mir immer Leckerlis von Ihrem Dackel mitgebracht, die habe ich schon immer erwartet und mich gefreut, wenn Herrchen nach ihr klingeln musste. Manchmal kam sie auch zu mir, ohne das Herrchen klingelte. Zur Sprachtherapie durfte ich auch mit, das erste Mal war schon merkwürdig, habe mir das Alles aufmerksam angehört und damit die Therapeutin zum Lachen gebracht. Beim nächsten Mal habe ich mich hingelegt und lieber ein Schläfchen gehalten.
Bei den Mahlzeiten der Menschen habe ich unter dem Tisch gelegen und viele Leute haben nach mir gefragt, wo ich denn wäre.
Die Chefs von der Klinik waren auch sehr nett, dass sie mir überhaupt erlaubt haben mit hier her zu kommen. Habe sie persönlich kennen gelernt, sehr nette Menschen die selbst Hunde haben.
Als wir dann nach Hause durften waren viele Leute traurig, dass ich weg muss.
Ich auch, denn ich habe mich hier richtig wohl gefühlt.
Vielen Dank für die schönen Erfahrungen und Tage in der Gertrudis Klinik.



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