Eikos Urlaubsgeschichte

Urlaub ist einfach klasse!

Den ganzen Tag mit Frauchen und Herrchen zusammensein,

toben, spielen, schlafen, fressen.

Hundeherz, was willst du mehr?

Bereits zwei mal waren Pierrot und ich mit unseren Zweibeinern in der Rhön in Urlaub.

Dort hatten wir ein Ferienhaus mit einem großen Grundstück zum Toben und Spielen.

Dieses Jahr sollte es aber in die Eifel gehen.

Im Winter hat Frauchen wochenlang im Internet nach einem geeigneten Haus für uns gesucht.

Es ist nicht immer einfach die passende Unterkunft zu finden, wenn man mit 2 Hunden in Urlaub

fahren möchte.

Für Pierrot, der ein kleiner Ausreiser ist, musste ein umzäuntes Grundstück gefunden werden,

und für mich war ein See in der Nähe zum Baden sehr wichtig.

Und Frauchen fand tatsächlich den geeigneten Urlaubsort im “Hundeparadies Eifel” in Jünkerath.

Ein kleines Blockhäuschen auf einem umzäunten Grundstück mit einer großen Hundewiesen zum Toben

und Schnüffeln.

Aber bis zu unserem Urlaub im Sommer hatten wir noch einige Monate Zeit und ich habe eifrig mit

meinem sehbehinderten Herrchen mit dem Blindenführgeschirr geübt.

Am 5. Juli ging es dann endlich los. Frauchen und Herrchen packten die Reisetaschen ins Auto und

Pierrot und ich haben aufgepasst, das auch genügend Futter und Leckerli eingepackt wurden.

Aber warum wurden diesmal nicht unsere Körbchen und meine Hundebox eingepackt?

Wo sollten wir denn nachts schlafen?

Nach 3 Stunden Fahrt mit ausgiebigen Pausen sind wir endlich in Jünkerath angekommen.

Und dann war die Überraschung groß. Pierrot und ich hatten in unserem Ferienhaus ein

eigenes Hundezimmer und für jeden gab es ein Körbchen zum Schlafen. Und als Willkommensgruß

gab es Leckerli von unserer Vermieterin.

Hier konnte man sich wirklich wie im Paradies fühlen.

Auf der großen Wiese nebenan lernten wir auch die Nachbarhunde kennen, mit denen wir uns

von Anfang an gut verstanden haben.

In den nächsten Tagen haben wir viele Wanderungen und Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung

gemacht. Bei den Ausflügen habe icht oft mein Herrchen am Führgeschirr geführt.

Vor allem in der Moselstadt Cochem, wo sehr viele Menschen in engen Gassen unterwegs waren,

war mein Herrchen sehr stolz auf mich, denn ich habe ihn prima an allen Menschen und

Hindernissen vorbeigeführt.

Herrchen und Frauchen konnten endlich einmal eine Städtetour ohne Stress geniesen.

Als Belohnung nach einem Ausflug durfte ich am Abend immer im Staussee baden gehen.

Nach einer Woche haben uns Renate und Detlef mit Collie Hurri und Dackel Kalle besucht.

Kalle hat sich bei uns gleich wie zu Hause gefühlt und wollte mit Frauchens Strickzeug spielen.

Nachdem die Zweibeiner ausgiebig zu Mittag gegessen hatten, fuhren wir zum Staussee zum Schwimmen.

Hurri, Kalle und ich hatten großen Spaß im Wasser und Detlef war ganz stolz auf seinen Dackel, der

keine Angst vor dem Wasser hatte und prima schwimmen konnte.

Nur Pierrot hatte wie immer Angst nass zu werden und traute sich nur mit den Pfoten ins Wasser.

Leider hatten Detlef und Renate nur 1 Tag Zeit und mussten am Abend wieder nach Hause fahren.

Einige Tage später fuhren wir wir zum Einkaufen nach Hillesheim.

Es war Markttag und in allen Straßen waren Stände aufgebaut.

Auch hier habe ich mein Herrchen prima durchgeführt.

Da mein Frauchen ein Eifelkrimi-Bücherfan ist, wollte sie unbedingt im Scherlock-Holms-Cafe einen

Kaffee trinken. In dem Krimi-Cafe war es richtig unheimlich. Vor allem der komische Mann mit der Pistole

gegenüber von uns machte mir richtig Angst. Ich habe ihn angeknurrt, aber er hat sich nicht gerührt.

Mit Frauchen durfte ich näher an ihn rangehen, aber dieser komische Mann hat sich einfach nicht bewegt

und gerochen hat er auch nicht wie ein Mensch. Frauchen erklärte mir, dass es ein englischer Polizist sei,

und er gar kein Mensch sondern eine Puppe ist.

Zufrieden legte ich mich bei Frauchen und Herrchen unter den Tisch und die beiden konnten ihren

Killerkakao und den Scherlock-Holms-Kaffee zwischen Mordwaffen, Kerzenleuchtern und alten Möbeln

in aller Ruhe geniesen.

Nach ein paar Tagen war unser Urlaub wieder vorbei.

Schade ….

Pierrot und ich träumen noch manchmal von unserem Urlaub im Hundeparadies Eifel und wünschen uns,

daß wir im nächsten Jahr wieder einen so tollen Urlaub erleben dürfen.

3 Kommentare zu „Eikos Urlaubsgeschichte“

  1. rdoehren sagt:

    Danke für die nette Urlaubsgeschichte. Schöne Bilder, bin gespannt wie sich Eiko als Führhund weiterentwickelt.

  2. Sylvia Bendel sagt:

    Was für eine schöne Urlaubsgeschichte und mit richtig viel Spass für euch Vier. Wir sind natürlich auch gespannt, wie es mit Eiko weiter geht. Also, haltet und auf dem laufenden !!!

  3. Jan Gros sagt:

    Ich fand die Geschichte auch sehr schön . Und ich freue mich schon
    auf weitere Geschichten , die ihr uns auf dieser Internetseite
    schreibt , aber ihr könnt uns ja auf dem Hundeplatz bald schon
    neue schöne Geschichten erzählen !!!

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