Es sollte ein ganz spezieller und fröhlicher Spaziergang werden, speziell und fröhlich deswegen weil Emma, Sally und Kira samt deren Frauchen mit von der Partie waren.

(Rocky – bitte tu mir nix)
Es begann harmlos – Anleinen und ein kurzer Gang durchs Dorf zu Kira und Sally.
Ihm war bewusst das hinter dem unscheinbaren Holzzaun nicht nur seine beiden Freundinnen wohnten sonder das Grauen in Form zweier krallenbewehrter, haariger, scheußlicher Monster lauerte – aber bisher ist es immer gut ausgegangen.
Wenn er sich hinter seinem Frauchen versteckt, war er sich sicher würden die Bestien auch dieses mal das Interesse an Ihm verlieren.
Doch es kam anders, Emma mit Frauchen verspäteten sich und so wurde er und sein Frauchen in den Hof und sogar ins Haus gebeten – nee dachte er ich bin doch nicht lebensmüde, die machen Hackfleisch aus mir.
Es nützte nichts, nach einer leicht unsichern Nachfrage seines Frauchens „ich weis nicht ob er mit reingeht der hat doch ang… äh Respekt“ und der Versicherung die Luft sei „rein“ ging sein Frauchen fast mutig voran.
Ich bleib lieber im Hof dacht er noch als sein Frauchen offensichtlich vom Wahnsinn geleitet die steile Treppe zur Monsterhöhle hinauf stieg.
Stille erst - dann Gelächter und fröhliche Stimmen – waren die Monster vertrieben oder besser noch ihrer gerechten Strafe zugeführt?
Er faste Mut, wollte zu seinem Frauchen und setzte einen Fuß auf die erste Treppenstufe nichts geschah, weiter – die Hälfte der Treppe war geschafft, weiter – das Treppenpodest erreicht, ein vorsichtiger Blick um die Ecke, da – hinter der Tür - Frauchen und die nun hoffentlich arbeitslose Monsterbändigerin die lockend ruft „ja fein Rocky, komm (knusper, knusper,knäuschen)“
Alles in Ordnung dacht er und ging in die ehemalige Trutzburg des Grauens, er war ein großer Rüde, ein mächtiger Rüde, ein Alpha-Rü…….. jjiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii einen Fuß über der Türschwelle sah er es – das grauenhafteste, hässlichste, Blut zum gefrieren bringende Untier das man sich nur vorstellen kann. Schreiend floh er die schier endlos erscheinende Treppe hinunter, doch der Fluchweg war durch das geschlossen Hoftor versperrt.

(Alpha-Rüde)

(scheußliches Monster Nr. 1)
Was würden Sie mit ihm machen – in kleinen mundgerechten Stückchen marinieren oder gleich jetzt mit Haut und Haaren verspeisen.

(gräßliches Untier Nr. 2)
Dann die erlösende Stimmen von Frauchen und Kira’s Herrchen kam die Horrortreppe, auf der schon soviel Blut vergossen wurde herunter um ihm im Kampf gegen diese Scheusale beizustehen.
Doch gerettet wurde er von Emma die nun endlich, samt Frauchen an der Leine, kam um ihn aus diesem Alptraum zu befreien.
Und so wurde es doch noch ein ganz spezieller und da er überlebt hatte auch fröhlicher Spaziergang.

(Ausschau nach neuen Opfern)
Ja, ja der große – kleine Held Rocky !!!
Tolle Geschichte, musste herzhaft lachen.
Schön geschrieben Thilo, freue mich jetzt
schon auf die Silvester Geschichte !!!
Ein Besuch bei Kira und Sally ist ja das
reinste Abenteuer.
Beim nächsten Besuch nimmt Rocky am
besten seinen Freund Eiko mit.
Der kann ihm dann zeigen, wie man die
schrecklichen Monster verjagt. Und
vielleicht zeigt ihm dann Rocky, wie
man ungeschoren und ohne Verletzung
die Gittertreppe wieder runterkommt.
Hallo, ja mit Monsterkatzen ist ja auch nicht zu spaßen………..
Echt lustig,
Renate
Super lustig!
Emma und Frauchen helfen natürlich gerne wieder in solch “dramatischen”
Situationen.