von der Zauberschmiede, ich bin ein schwarzer Labi und werde im April 3 Jahre alt.

Bess
Das erste Jahr habe ich bei meiner Uroma, Mama und meiner Schwester in Steinsberg, mit ganz vielen Hunden gelebt. 2 Tage nach meinem 1. Geburtstag bin ich dann in mein neues Zuhause nach Birlenbach umgezogen, welches ich mir vorher schon ein paar Mal angeschaut hatte. Dort lernte ich ganz neue Dinge kennen.
Da war z. B. so ein großer Kasten aus dem Stimmen kamen und das flimmerte so. Mein Frauchen und mein Herrchen meinten sie könnten jetzt das Fernsehen vergessen, denn der arme Hund hätte ja Angst davor. Die Fernsehabende sind gerettet, ich habe mich daran gewöhnt.
Aber mit dem brummenden Teil das Frauchen immer durch die Wohnung zieht, werde ich mich nie anfreunden. Mit dem Teil will ich nichts zu tun haben.
Bevor ich nach Birlenbach durfte, habe ich schon einige 2 + 4 beinige Freunde von meinem neuen Rudel kennen gelernt. Frauchen hat mir auch erzählt warum ich nach Birlenbach durfte.
Cora meine Vorgängerin war plötzlich gestorben und meine neuen Menschen konnten nicht ohne Fellschnauze sein. Also holten sie 2 Tage nach Cora’s Tod einen Golden- Retriverwelpen aus einer Welpenvermittlung (was sich als größter Fehler ihres Lebens erwies). Der war so schrecklich und hyperaktiv. Sie erzählten das kleine Monster habe alles gebissen und lies sich nicht beruhigen. Das war nicht der richtige Begleiter für meine Leute. Nach langem Überlegen, Tierheim kam nicht in Frage, haben sie Paula so heißt das kleine Monster mittlerweile zu einer Freundin von Frauchen gegeben, die beiden sind immer noch befreundet trotz 2 Meter auf hundeart gelesener Bücher und 2 zerstörter Designer-Brillen und noch unzähliger anderer Zerstörungen.

Paula
So war ein Platz für mich frei, da Cora auch ein schwarzer Labi war, war es zwischen uns Liebe auf den ersten Blick. Ich habe Cora’s Körbchen geerbt und nachts kommt ihr Geist ab und zu vorbei und gibt mir wertvolle Tipps wie ich mit meinen Menschen umgehen muss.

Cora

Bess
Herrchen hab ich schon ganz gut im Griff. Wenn ich Leckerlies will muss ich ihn nur im Sessel anspringen und liebevoll beißen, dann jämmerlich jaulen, wenn das nichts nutzt noch zur Terassentür laufen schon steht er auf und ich kann ihn zur Küche locken. Dort gibt es immer was.
Bei Frauchen muss ich mir die Leckerlies erarbeiten sie will immer das ich was tue. z.B. bellen auf das Kommando ’’wie spricht der Hund’’ oder unter dem Wohnzimmertisch durchkriechen auf das Kommando ’’kriech’’. Aber dann bekomme ich was.
Sie geht auch mit mir zur Hundeschule und zum Agility dort treffe ich meine alten Leute wieder. Manchmal auch meine Oma, Mama und meine 3 braunen Schwestern. Die eine ist jetzt sogar selbst Mama.
Letzten Herbst durfte ich in Steinsberg in meinem alten Rudel Urlaub machen, hoffentlich darf ich dieses Jahr auch wieder hin.
In Birlenbach habe ich viele neue Freunde gefunden, mit denen ich mich regelmäßig treffe.
Paula,’’das Monster’’, ist auch dabei.
Hallo Bess,
das ist ja eine tolle Geschichte, gefällt mir sehr gut.
Und so schöne große Bilder.
Vielleicht schaffe ich es ja auch einmal Pierrots
Geschichte von seinem Leben als spanischer
Straßenhund zu veröffentlichen.
Vielleicht kann mir ja dein Frauchen ein paar Tips
geben.
Viele Grüße
Margit mit Pierrot und Eiko
Schöne Story, danke und bis bald auf dem Platz. Gruß Renate
Schöne Geschichte von Bess, bis bald auf dem Hundeplatz
LG Sylvia