Nun, nicht jeder Spaziergang, trotz Frischluftzufuhr und Bewegung für Frauchen und Hündchen, hinterlässt ein zufriedenes Gefühl.
Vor einigen Wochen: Es sollte ein ganz normaler Spaziergang bei schönem Wetter in Begleitung einer Freundin unserer Familie werden.
Alles sah auch danach aus. Bongo so langsam in Schwung gekommen (braucht immer erst ein Weilchen), lief freudig wedelnd, nach Stöckchen rennend den Weg entlang.
Nach einigen Gehminuten, linksseitig nun eine flexible Schafweide.
“Oh, Schäfchen”…denkt Hündchen, “kenne ich doch vom Hundeplatz, mal schaun was die so treiben!” ……. Und schon war`s passiert!! In einem Bruchteil von Sekunden, wurde aus Spaß Ernst und aus Freude Leid!!!
Ein Stromschlag versetzte ihn in Panik.
Man sollte meinen, ein Schritt zurück, vom Zaun weg, müsste reichen, aber weit gefehlt .
Bongo rast durch die kleine Öffnung eines Feldes des Zauns, um dann sofort den Rückweg durch den Zaun antreten zu wollen. Ein natürlich sinnloses Unterfangen, schreiend, als würde man ihn bei lebendigem Leib häuten, voller Panik und Todesangst versucht er sich windend, zappelnd, sich immer mehr im Stromzaun verfangend, ständig unter Strom stehend, zu befreien.
Im wahrsten Sinne des Wortes stand auch ich unter Strom um unser Hündchen zu retten.
Es hat `ne ganze (für uns viel zu lange) Weile gedauert, bis wir ihn mit vereinten Kräften von dieser verfluchten (meine Ausdrucksweise sei mir verziehen) Weide auf sicheres Terrain zurück hatten.
… Hier kürze ich die Geschichte ganz bewusst ab, denn ich fühlte zwar Erleichterung, aber ich stellte mir viele Fragen? Z.B. “Hätte ich es verhindern können?” “Hab` ich richtig gehandelt?” “Hätte ich ihn schneller, besser befreien können, wenn ich erst die Stromquelle gesucht hätte und ausgeschaltet?” ”Wird er bleibende Schäden davon tragen?” Usw., usw..
Unser Hündchen hatte das Vertrauen in mich verloren, was doch kontinuierlich langsam erst gewachsen war.
- Wir arbeiten dran………. mit Erfolg!!!! -
Ich kann unseren Hund, genauso wenig wie unsere Kinder vor allen Gefahren schützen, manchmal müssen sie alle eben aus eigenen Erfahrungen lernen!!!
Sabine